Betreute Gruppe

Betreute Gruppe


Fit für den Kindergarten

Du haste keinen Krippenplatz bekommen oder möchtest dein Kind erstmal langsam an die Kindergartenzeit gewöhnen?

Dann bist du bei uns genau richtig!



Gruppengröße: 10 Kinder

Erzieherinnen: 2

Betreuungszeit: Montag-Mittwoch 8.30-11.30 Uhr

Kosten: 120 Euro/Monat

Pädagogisches Konzept

Eingewöhnung

Kinder zwischen 1,5 und 3 Jahren brauchen Hilfe und Unterstützung durch vertraute Personen, um sich in einer neuen Umgebung eingewöhnen zu können.

Der Übergang in eine regelmäßige Betreuung stellt für das kleine Kind eine große Aufgabe dar. Es muss sich für eine bestimmte Zeit von seinen Eltern trennen - i.d.R. Zum ersten Mal. Es muss sich in einer fremden Umgebung orientieren und Beziehungen zu fremden Personen aufbauen.

Der neue Tagesrhythmus und die Abläufe in der Gruppe sind ungewohnt. Eine langsame Eingewöhnung soll helfen, mit all den neuen Eindrücken zurechtzukommen.

Auch für die Eltern ist der Eintritt in die betreute Gruppe mit besonderen Gefühlen verbunden. Einerseits sind sie froh, einen Platz zur Betreuung bekommen zu haben, andererseits kann es ihnen am Anfang schwer fallen, ihr Kind in die Hände zunächst fremder Menschen zu geben. Die Eingewöhnungszeit ist deshalb eine besondere Phase am Anfang des Besuches der betreuten Gruppe.

Jedes Kind benötigt je nach Temperament, Ausgangslage und Eltern- Kind - Beziehung unterschiedlich viel Zeit, um sich in eine neue Umgebung einzugewöhnen. Während der Eingewöhnungszeit ist die Betreuungsdauer eingeschränkt.

An den ersten Tagen hat das Kind die Möglichkeit, in einer anfangs noch kurz gehaltenen Zeit, die anderen Kinder, die Erzieherin/nen und die Räumlichkeiten kennen zu lernen. Ob dies mit oder ohne Eltern stattfindet, wird ganz individuell nach den Bedürfnissen des Kindes und der Eltern entschieden. Die Eingewöhnungszeit beträgt mindestens 2 Wochen und wird von einer Bezugsperson begleitet. Noch während der Eingewöhnungsphase führen wir Gespräche mit den Eltern, über die Eingewöhnung und wie es in Zukunft weitergehen soll.


Tagesablauf

Der regelmäßige Tagesablauf bildet die Grundstruktur. Die Gruppe entwickelt ihren eigenen Rhythmus. Er hängt von den Den Bring - und Abholzeiten, dem Frühstück, den räumlichen Bedingungen und Gewohnheiten und vom Alter der Kinder ab.

08:30- 08:45 Bringzeit

08:45 gemeinsamer Morgenkreis

09:30 – 10:00 gemeinsames Frühstück

10:00 – 11:15 geplante Bastel- und Spielangebote, Bewegungsspiele, Bilderbuchbetrachtung, usw.

11:15 – 11:30 gemeinsames Aufräumen und Verabschiedung

11:30 Abholzeit

Der Morgenkreis ist unser gemeinsamer Start in den Tag. Daher sollten alle Kinder 08:30 Uhr angekommen sein.

IN unserem Tagesablauf spielen Rituale eine große Rolle. Sie helfen Übergänge zu schaffen. Diese geben den Kindern Sicherheit und Beständigkeit in ihrem Tagesablauf, wie z.B. das „guten Morgen Lied“, das Aufräumen, Tischdecken, der „guten Appetit“ Spruch und vieles andere mehr.

Die Rituale sind jedoch keiner starren Ordnung unterstellt, sondern können je nach Gruppensituation flexibel gestaltet werden.



Wir gestalten den Alltag mit Kindern

Ich- Du- Wir: die Kindergruppe

Das Wichtigste für unsere Einrichtung ist es, eine vertrauensvolle und angenehme Atmosphäre für die Kinder zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen und frei entfalten können und es ihnen möglich ist, ihre Umwelt selbst zu erfahren. Unser Augenmerk ist es, auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und sie individuell zu integrieren. Erst dies macht es möglich, den Auftrag zur Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder gerecht zu werden. Aber auch die Zusammenarbeit mir den Eltern ist uns sehr wichtig, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten.

Schon sehr kleine Kinder fühlen sich zu anderen Kindern hingezogen, sie beobachten sich, lernen voneinander, haben Spaß zusammen. Auch wenn sie nebeneinander spielen, sind sie im Kontakt und ahmen sich gegenseitig nach.

Jedes Kind in der Gruppe hat seinen ganz eigenen Weg, sein Tempo, seine jeweiligen Entwicklungsaufgaben und Themen, an denen es arbeitet. Es ist auf Entdeckungsreise! Was machen die anderen? Was kann ich bewirken? Wie reagieren die anderen und wie fühlt sich das an? Sie ahmen sich gegenseitig nach. Wir unterstützen die Kinder, eigenständig und selbstbewusst ihren Platz in der Gruppe zu finden. Insgesamt wollen wir alle Kinder mit ihren ganz unterschiedlichen Temperamenten akzeptieren. Niemand soll anders sein müssen, als es seinem oder ihrem Wesen entspricht.



Sprache

Die Kommunikation ist in der ersten Zeit körpersprachlich. Mimik und Gesten spielen eine große Rolle.Das miteinander Sprechen und die Sprache nehmen in unserem Alltag einen großen Raum ein. Das heißt für uns in erster Linie:

Aufbau einer positiven, persönlichen Beziehung als Grundlage für eine sprachfördernde Atmosphäre. Kleinkinder brauchen eine kurze, klare, konkrete und maßvolle Sprache. Bei langen Vorträgen sind sie überfordert. Statt auf Fehler hinzuweisen, fragen wir nach, ob wir das Gesagte richtig verstanden haben. So geben wir den Kindern die Möglichkeit, über Nachahmung ihre Sprachkompetenz ständig zu erweitern. Sprache begleitet unsere Tätigkeiten. Auch Singen bereitet körperliches Wohlgefühl und fördert die Zusammengehörigkeit. Lieder, Fingerspiele, Wiederholungen, rhythmische und musikalische Rituale verbinden Sprache mit Spaß und Bewegung. Sie sind selbstverständlich in der betreuten Gruppe und begleiten die Kinder durch die Stationen des Gruppenalltags. Die Kinder sollen durch Gespräche, Bilderbuchbetrachtungen, Vorlese und Geschichten unter anderem Freunde am Sprechen entwickeln und ausleben.

Wir möchten, dass sich die Kinder altersgemäßen Wortschatz aneignen und später lernen, daraus Sätze zu bilden.



Spielraum, Lern- und Lebensraum

Kinder lernen täglich im Spiel ihren Lebensraum und ihre Umwelt unbewusst durch alltägliche Wiederholungen und wiedererkennende Abläufe und Rituale kennen und begreifen. Spielen ist Lernen!

Grundsätzlich bieten wir den Kindern vieles an, was ihnen Spaß bringt und Freude macht und sie in ihrer Entwicklung unterstützt. Dabei orientiert sich unsere pädagogische Arbeit an dem Erfahrungs- und Entwicklungsstand der Kinder. 

Im Gruppenraum sind verschiedene Tätigkeiten möglich. Die Kinder wollen sich bewegen (laufen, hüpfen, klettern. Bauen, tanzen...) und sich ausruhen oder zurückziehen. Sie wollen in Ruhe mit einer Sache spielen - alleine oder mit einem anderen Kind - oder große, vielleicht auch laute Aktionen unternehmen. Sie wollen Puppenwagen schieben oder Sachen durch die Gegend tragen. Sie möchten mit einem Erwachsenen ein Buch ansehen oder erste Gesellschaftsspiele ausprobieren.

Auch die Förderung der Grob- und Feinmotorik ist uns sehr wichtig. Wir malen, puzzeln und basteln. Mit Hilfe von sprechen, singen, Fingerspielen und Büchern fördern wir die Sprachentwicklung.

Die Spielsachen und Materialien sind so untergebracht, dass die Kinder sie selbst erreichen können. Die Dinge, die nur Erwachsene benutzen oder herausgeben dürfen, sind entsprechend für Kinder unzugänglich gelagert.

Neben klassischem Spielzeug ist Alltagsmaterial wichtig: Kartons, Dosen, Schüsseln, Kissen, Polster, Tücher …

Darüber hinaus lassen wir den Kindern Raum für die eigene Erforschung, um eigene Erfahrungen zu sammeln, Auch die Freude an Musik wird durch Bewegungsspiele und Lieder unterstützt.



Feste feiern

In unser Kindergruppenjahr gehören natürlich auch Feste. Sie bilden Höhepunkte im Alltag und sind etwas Besonderes. Sie vermitteln Kindern ein Gefühl für die Jahreszeiten und den dazugehörigen Feierlichkeiten wie Laterne - laufen, Weihnachten, Fasching und Ostern. Zusätzlich feiern wir selbstverständlich Geburtstage Abschiede.

Das Besondere an allen Feierlichkeiten ist, dass sie den Alltag durchbrechen. Sie brauchen eine bestimmte Vorbereitung und vermitteln besonderer Stimmungen. Sie bündeln bestimmte Themen. Zu den jeweiligen Festen gehören Bücher, Rituale, Geschichten und Lieder und die Gruppenräume werden je nach Anlass dekoriert.